Schlagwort-Archiv: Soulskin

Bei den Ahnengeistern

„No, it is not a fear of making a commitment. It is a fear of facing death. If a man wants to love a woman, he has to be willing to die. He must be willing to go through the life/death/life cycle. I think it’s a misnomer to despair over the lack of commitment on the part of men, because there are plenty of women who will not commit their true self to a relationship. They make a commitment of the false self to the relationship. Some men are not to ready pursue that and wonder why things don’t feel quite right.“

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Ruf der Seele

Give thanks to those who are still going

‚first’. We are a singular organism and

everyone is very important – irreplaceable

in fact – but some of us literally serve as a

scouts or skin, living on the edge, being

the first ones to encounter new psychology,

new perception, new ways of seeing

and being. And just like skin, it is both

extremely pleasurable, full of sensation

and sometimes extremely dangerous ~

often the first thing that gets hurt or damaged

To survive at the surface of experience,

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Die Hüterin des Lebens

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Zuweilen, wenn sie sich dem Schmerz über ihr herausgerissenes Herz so ausgeliefert fühlte, dass ihr der Wahnsinn bedrohlich nahe kam, erschien an ihrer Seite die alte Frau, die ihr so oft schon beigestanden hatte. Sie nannte sie die Schwarze Mutter des Todes.

Zum ersten Mal war sie ihr am Strand begegnet, wo sie mit einer Gruppe von jungen Menschen freudig und ausgelassen tanzte. Die große Mutter stand oben auf der Klippe ernst und still, in ein schwarzes Kleid gehüllt und blickte mit dem Rücken ihr zugewandt auf das weite Meer. Als junges Mädchen fürchtete sich vor ihr, so wie sie sich viele Jahre später immer noch graute, wenn sie ihr in Träumen erschien, denn sie kam immer, um den Abschied zu kündigen und Raum für Neues zu schaffen. Ihre Gestalt war hager und gebückt und sie schien uralt. Ihre Gegenwart störte die Ausgelassenheit und Freude des jungen Mädchens und sie brachte einen Missklang in ihr leichtes Spiel, gleich einer Vorbotin des Unglücks in ihrem unbefangenes Mädchensein. Sie wusste, dass diese Gestalt alles verloren hatte, was es zu verlieren gab, und ein unheimliches Gefühl ging einher mit ihrer ernsten wissenden Präsenz. Wie oft hatte sie diese Begegnung gefürchtet? In den Nächten, in denen sich ihr Körper hin und her wälzte und keine Ruhe fand, begann sie mit der jungen Frau zu sprechen, die sie selbst einst war.

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Du Bist die Tür

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So lief sie alleine weiter, und manchmal begleitete sie ein Stück des Weges die junge Frau, die ihr lautlose Seelensprache berichtete; lauschend und zeitlos war ihre Gegenwart und nahm ihr ein Teil des Schmerzes und der Bürde. Die alte Hüterin des Lebens trat zu Weilen zu ihnen und öffnete ihren Blick hin zur Zukunft und manchmal murmelte sie undeutliche Worte vor sich hin die in etwa so klangen:

„Meine Tochter: Ich möchte dir antworten. Höre niemals auf, dich diesem Raum anzuvertrauen, dieses hinterste Zimmer in deinem Herzen dort, wo du den verborgenen Schmerz aller Menschen fühlst und zugleich weißt, dass es der Ort deiner tiefsten Lebendigkeit und Lebensfreude ist. Das ist kein Widerspruch, auch wenn es sich so anfühlt.

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A woman s descent to the sacred

“ Ich liebe dich wie eine Göttin“- flüsterte sie zu mir im Traum- während ich sie umarmte.
Die Umarmung war Einheit, Transzendenz und Segen zugleich. Als ich aufwachte fühle ich noch die Qualität dieser Geste und spüre den Worten nach…ich liebe Dich wie eine Göttin…als wärst Du eine Göttin?- nein, eher: “ ich liebe Dich wie ich eine Göttin lieben würde“.

Was soll das heissen? Dieser Moment mit einem Menschen mit dem ich „verstritten“ bin, aus dessen Leben ich gegangen bin, weil mein innerer Impuls mich dazu drängte (wie so oft) …, ein Mensch von dem ich seit Tagen träume und mich als Geist in seinen Räumen, seinem Leben bewege (bewegen muss, im Traum)….dieser Mensch und mein Menschsein haben es heute Nacht „bewirkt“, sich gegenseitig in der Art zu umarmen, zu versöhnen, sich füreinander zu bekennen. Wer ist die Göttin, in diesem Augenblick? Sie? Ich? ES?

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Soulskin- Leseprobe: …“das unbekannte Terrain“

Soulskin Leseprobe:

Unbekanntes Terrain

„The more thou dost advance, the more thy feet pitfalls will meet. The Path that leadeth on is lighted by one fire – the light of daring burning in the heart. The more one dares, the more he shall obtain. The more he fears, the more that light shall pale.“

– Helena Blavatsky

Suchend und nicht wissend, was genau es war, dass sie zu suchen glaubte, mit jedem Schritt tiefer den Ort in sich fühlend, den sie als Abgrund ihres Innenlebens mit gutem Grund immer vermieden hatte, so machte sie sich auf den Weg in die Tiefen ihres Unterbewusstseins, dort wo die Ängste und verdrängten Lebensimpulse wie Schatten auf ihren Besuch warteten. Die Reise hatte begonnen.

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