Die Psychologie der Selbste

Wenn diese Schutzstimmen von unserem Bewusstsein erkannt werden und somit Verständnis für ihr Anliegen entsteht, schaffen wir allmählich Raum für die verdrängten Selbste (disowned selves). Was ich im Aussen kritisiere, beurteile, fürchte und von mir weise sind gerade diese unerlösten Anteile in mir, die auf mein bewusstes Erkennen warten. Wenn mir ein Blick auf diese Teilselbste gewährt ist, zündet sich ein Licht in der Dunkelheit und meine eigenen Schatten werden zu transformierten Kräften meines Urselbst.

Verdrängte Teilselbste in unserer Kultur/Wertsystem sind z.b. Faulenzer, Künstler, Geniesser, die wilde Frau, Matriarch …

Wenn instinktive Energien sehr stark verdrängt wurden, können sie als dämonische Teilselbste durch unser Unbewusstes hindurch in Erscheinung treten (zb. Träume, Exzesse).

Hier erkennen wir auch die weitverbreitete Einteilung der Welt in Gut/Böse, Dunkel/Hell, Richtig/Falsch. Wenn diese zersplitterte Weltansicht ohne Bewusstes Ich in der Mitte überhand nimmt, finden wir typische Symptome von Alltagsmüdigkeit, Kreativitätsverlust, Aengsten, bis hin zu körperlichen Auswirkungen (Krankheiten, unbestimmte Leiden) oder Psychosen, Fanatismus und Dogmatisums.         Es ist wichtig, in unserer Welt zu differenzieren, und selbstverständlich wünschenswert, den förderlichen Impulsen Aufmerksamkeit zu schenken- wir können dies aber nur in wirklicher Freiheit tun, wenn wir Bewusstsein für die polarisierte Gegenseite schaffen. Eine Verdrängung ins Unbewusstsein stattdessen, schafft Einseitigkeit und Identifikation an unfreie Werte.

Bewusstes ICH
In unserem Alltagsbewusstsein (ego experience) fehlt uns meist die innere Mitte, bewusst mit diesen Polaritäten umzugehen und so wechseln wir ohne es zu merken zwischen verschiedenen Teilselbsten und lassen unser Leben weitgehend von ihren Wünschen, Botschaften und Werten bestimmen. Wir sind somit in einem Schlafzustand, der einem automatischen Reagieren ähnlich ist und wenig Spielraum für ein freies Handeln lässt.

In der kontinuirlichen Weiterentwicklung der Arbeit durch die Stones wurde deutlich, dass die Stärkung eines Zentrums in der menschlichen Psyche das vordergündige Ziel der Arbeit sein muss, um die Identifikation zu diesen autonomen Stimmen deutlich zu machen. Diese Mitte benannten sie „Bewusstes Ich“(Aware Ego)- der Ort, wo durch wachsendes Bewusstsein und Erkenntnis unserer Psyche, die Instanz einer Entscheidungsfreiheit entwickelt werden kann. Dies gleicht dem Aufwachen von meiner „Person“ (Persönlichkeit), zu meinem möglichen, wahren Selbst.

Wenn diese Schutzstimmen von unserem Bewusstsein erkannt werden und somit Verständnis für ihr Anliegen entsteht, schaffen wir allmählich Raum für die verdrängten Selbste (disowned selves). Was ich im Aussen kritisiere, beurteile, fürchte und von mir weise sind gerade diese unerlösten Anteile in mir, die auf mein bewusstes Erkennen warten. Wenn mir ein Blick auf diese Teilselbste gewährt ist, zündet sich ein Licht in der Dunkelheit und meine eigenen Schatten werden zu transformierten Kräften meines Urselbst.

Verdrängte Teilselbste in unserer Kultur/Wertsystem sind z.b. Faulenzer, Künstler, Geniesser, die wilde Frau, Matriarch …

Wenn instinktive Energien sehr stark verdrängt wurden, können sie als dämonische Teilselbste durch unser Unbewusstes hindurch in Erscheinung treten (zb. Träume, Exzesse).

Hier erkennen wir auch die weitverbreitete Einteilung der Welt in Gut/Böse, Dunkel/Hell, Richtig/Falsch. Wenn diese zersplitterte Weltansicht ohne Bewusstes Ich in der Mitte überhand nimmt, finden wir typische Symptome von Alltagsmüdigkeit, Kreativitätsverlust, Aengsten, bis hin zu körperlichen Auswirkungen (Krankheiten, unbestimmte Leiden) oder Psychosen, Fanatismus und Dogmatisums.         Es ist wichtig, in unserer Welt zu differenzieren, und selbstverständlich wünschenswert, den förderlichen Impulsen Aufmerksamkeit zu schenken- wir können dies aber nur in wirklicher Freiheit tun, wenn wir Bewusstsein für die polarisierte Gegenseite schaffen. Eine Verdrängung ins Unbewusstsein stattdessen, schafft Einseitigkeit und Identifikation an unfreie Werte.

Bewusstes ICH
In unserem Alltagsbewusstsein (ego experience) fehlt uns meist die innere Mitte, bewusst mit diesen Polaritäten umzugehen und so wechseln wir ohne es zu merken zwischen verschiedenen Teilselbsten und lassen unser Leben weitgehend von ihren Wünschen, Botschaften und Werten bestimmen. Wir sind somit in einem Schlafzustand, der einem automatischen Reagieren ähnlich ist und wenig Spielraum für ein freies Handeln lässt.

In der kontinuirlichen Weiterentwicklung der Arbeit durch die Stones wurde deutlich, dass die Stärkung eines Zentrums in der menschlichen Psyche das vordergündige Ziel der Arbeit sein muss, um die Identifikation zu diesen autonomen Stimmen deutlich zu machen. Diese Mitte benannten sie „Bewusstes Ich“(Aware Ego)- der Ort, wo durch wachsendes Bewusstsein und Erkenntnis unserer Psyche, die Instanz einer Entscheidungsfreiheit entwickelt werden kann. Dies gleicht dem Aufwachen von meiner „Person“ (Persönlichkeit), zu meinem möglichen, wahren Selbst.

Obwohl die Schutzstimmen uns in ihrem „Blindlauf“ oft mehr schaden als helfen, da sie ein vergangenes Wertsystem aufrecht erhalten, sind sie in ihrer Vielheit wertvolle Helfer und können in unser Leben so integriert werden, dass sie, aktiviert durch unser Bewusstes Ich, dort wirken, wo man ihre Vitalität tatsächlich braucht.

Das Kennenlernen unserer verdrängten Selbste öffnet unseren Horizont für eine Welt, die unmittelbar und unerwartet oft eine Fülle von Kreativität und Lebensfreude erschliesst. Bis in die Archetypen der Natur, Elementarwesen und der Realität einer geistigen Welt reicht nun das beginnende Erwachen aus einem neuen Bewusstsein. Unser Blick schärft sich für die Lebendigkeit hinter allen Demaskierungen und somit wächst unsere Fähigkeit zu einer echten Erfahrung mit meinen Mitmenschen, wie auch der Welt in der ich lebe.

Aufmerksamkeitsschulung und Lebensgestaltung
Unsere Teilpersönlichkeiten sind in ihrer Vitalität Träger all unserer Emotionen und in diesem Sinne oftmals die Energie, die uns mit der Welt, unserem Körper und den Mitmenschen in RESONANZ sein lassen. Anliegen der Arbeit ist es, diesen Vorgang BEWUSST zu schulen.
Auch wenn uns schwierige Situationen von Aussen begegnen und wir in Krisensituationen stehen, wird es so immer öfters möglich sein, in einer bejahenden, vertrauenden Haltung auf meinem Lebensweg nach Sinn und Erfüllung zu fragen und darauf Antworten, aus der Stille, zu erfahren.         Energieprozesse/ der „stille“ Raum
Durch die fortführende Arbeit mit Voice Dialogue entwickeln wir zunehmendes Erkennen und Verstehen energetischer Prozesse, welche sich in Körperempfindungen, aber auch in unserem feinstofflichem Energiesystem manifestieren- durch praktische Uebungen zum Erkennen dieser Prozesse gelingt es uns, als Voice Dialogue Facilitator (Behandler) auch bei unserem Klient, diese energetischen Muster wahrzunehmen.

Durch Wahrnehmung unserer Intention, Zielsetzung und Motivation innerhalb der therapeutischen Arbeitssituation entsteht Möglichkeit zur objektiven, freien „In-Beziehung“ treten mit unseren Mitmenschen. Ich betrachte den Andern jetzt nicht mehr durch die Bilder meiner Vergangenheit sondern in einer liebevollen, fragenden Haltung die offen ist für das Unbekannte/Neue.

Werkzeuge und Ziele in der Arbeit

In der Voice Dialogue Methode ist das Kennenlernen der eigenen Teilselbste, wie auch die Erfahrung des eigenen Energiesystemes gleichbedeutendes Werkzeug. Als wichtigste Instanz, steht die Entwicklung eines Bewussten Ichs, welches uns die Handlungsfreiheit schenkt, als authentischer Mensch in der Welt zu stehen und mit unseren Seelenaspekten in Kontakt zu treten, ohne uns mit einer Ideologie, oder einseitiger Identifikation zu einer Sache unfrei machen zu lassen. Dieser Prozess ist ein lebenslanges, spannendes Unternehmen, der in schrittweisem Erwachen einer mystischen Reise zu lebendigem Menschsein gleichkommt.

Voice Dialogue wird unterstützt durch verschiedenste künstlerische Prozesse, wie z.b. durch Malen, Tonen, Plastizieren, Singen, Tanz und Bewegung und fördert gleichzeitg in Wechselwirkung die Ausübung aller künstlerischer Elemente, durch bewusstes Einladen kreativer Energien.