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Integration wird möglich, wenn wir erkennend unsere verdrängten Wesensanteile wieder in uns lebendig werden lassen und umfassende Ganzheit im eigenen Geschlecht; die Vereinigung des universell Männlich-Weiblichen in der eigenen Seele führt zur Freiheit das grundlegend Menschliche als tragende Kraft beider Polaritäten in sich zu vereinen. An dieser Stelle wird deutlich, das ein jedes persönliche Gefühl, welches wir in uns bewegen, auch eine transpersonale- kollektive Kraft ist, welche die Vielheit der Gesichter Gottes wiederspiegelt. Unser Persönliches loszulassen und in die grundlegende Verbundenheit hinter jeglicher Identifikation unseres Egos zu springen, erfordert grossen Mut. Diesen Mut finden wir in dem zweigleisigen Weg der absoluten und unausschliesslichen Begegnung mit allen persönlichen Formen der Menschheit – und des gleichzeitigen Erkennens der transpersonalen Qualität “einer” Menschheit, die wir alle sind. Hier endet Separation und Abgrenzung und wir kehren zurück zur Quelle der allumfassenden Einheit jenseits der Dualität.- Cordula Delia Frei

The Soul Unearthed

Buchempfehlung:

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The call of the wild might just be the calling of our soul. A new anthology of nature writers and poets explore this possibility in The Soul Unearthed: Celebrating Wildness and Personal Renewal Through Nature. It is within the sanctuary of the wilderness, far from their computer screens and local espresso vendors, that these highly acclaimed writers find their strongest voice. As a result, the writing is as gritty and down-to-earth as it gets–vivid stories of encounters with animals, wretched weather, fear, humility, and, ultimately, with spirit.

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„Wildheit ist eine Zustand völliger Aufmerksamkeit“- Gary Snider

Oh, welch ein Unglück, welch eine Verstümmelung der Liebe, als sie zu einem persönlichen, rein persönlichen Gefühl wurde, getrennt vom Auf- und Untergehen der Sonne, abgeschnitten von der magischen Verbindung zu den Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen!
Das ist es, woran wir kranken, wir bluten an den Wurzeln, denn wir sind von der Erde, der Sonne und den Sternen abgeschnitten, und die Liebe ist ein grinsendes Possenspiel, weil wir sie, die arme Blüte, von ihrem Stengel am Baum des Lebens gepflückt haben. Und wir erwarten, daß sie in unserer zivilisierten Vase auf dem Tisch weiterblüht.

D.H. Lawrence (aus »A Propos of Lady Chatterley’s Lovers«)

Über LaChapelle, Dolores:

Dolores LaChapelle (1926 – 2007) galt als eine der letzten Universalgelehrten unserer Zeit. Sie war Bergsteigerin, Kulturhistorikerin und Expertin auf dem Gebiet der Tiefenökologie. Ihre Bücher zählen zu Standardwerken in diesem Themengebiet und geben oftmals eine völlig neue Sicht auf das „ökologische Problem“ unserer Zeit und die Entwurzelung des Menschen.

Auszug aus einem Gespräch:

Kann aus so einer Sichtweise eine Art tiefenökologischer Politik entstehen?

Politik ist aus meiner Sicht eher ein Teil des Problems, anstatt die Lösung. Die grünen Parteien haben die Tiefenökologie bislang abgelehnt, weil sie im bestehenden System mitmachen wollen. Tiefenökologie scheint als Programm politisch nur sehr beschränkt möglich zu sein. Denn mit diesen Ideen ist man für die Mehrheit nicht wählbar. Wenn es also weder ein philosophischer noch ein politischer Ansatz ist, was ist es dann? Ich würde sagen: Es ist eine Art und Weise, auf die Welt zu schauen und dabei festzustellen, dass die Probleme und ihre Lösungen weit tiefer sind, als wir bislang dachten. Man kann sie nicht nur über politische Maßnahmen lösen. Denn politische Maßnahmen bedeuten immer weitgehende Kompromisse mit den bestehenden Strukturen. Machen wir die, wird sich die Lage aber weiter verschlimmern. Also muss die Weg aus der Krise anders sein als alle bisherigen Ansätze.

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Our Mother Which Art in Earth

Our Mother Which Art in Earth

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“ But I do believe that if the hubris, which is an expression of the abuse of power, this hubris of power, this hubris of consciousness that we suffer from, if it includes also the Eros element, which transcends consciousness-the Eros that has in its keeping all the emotions and the energies of metamorphosis-it will transform matter in such a way, at such a pace, that something not there before will enter in and a new act of creation will happen. We need to pull our conscious power together with the spirit of metamorphosis, the Eros, if we are to become whole again. Otherwise we are not going to win the battle for conservation.

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Das Herz des Kleinen Jägers

Laurens van der Post

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Das Herz des kleinen Jägers ist die Fortsetzung der Verlorenen Welt der Kalahari, aber man kann es auch als eine in sich abgeschlossene Erzählung lesen. Die verlorene Welt der Kalahari war die Geschichte einer Reise in ein großes, wüstes Land, die Geschichte einer Suche nach ein paar rein erhaltenen Überresten der einzigen und fast gänzlich verschollenen Ureinwohner meines Geburtslandes, der Buschmänner Afrikas. Ich gab in dem Buch einen kurzen Bericht über die tragische Ausrottung dieses kleinen Jägers und Schöpfers von Felsmalereien durch die schwarzen und weißen Eroberer seines ehemaligen Landes. Das Buch erzählte auch, wie wir auf einen großen Zweig seines Volkes, den Fluß-Buschmann, stießen, der bis auf wenige Gruppen ausgestorben ist, und wie wir nach einer Suche in der Zentralwüste der Kalahari mit einer kleinen Buschmann-Sippe in Berührung kamen. Das Buch schloß mit einem Bericht über unseren kurzen Aufenthalt bei den Buschmännern, über ihr Leben, ihr künstlerisches und handwerkliches Schaffen, über ihre Musik, ihre Tänze, ihre Geschichten und über den Film, den wir über sie drehten. Es endet mit unserem Abschied von ihnen an einem Ort, den wir die „Saugquellen“ nannten. Das Herz des kleinen Jägers beginnt, wo das erste Buch aufhört. Wir befinden uns auf dem Wege, der aus der Zentralwüste hinausführt. Wir sind immer noch dieselbe Gesellschaft: Jeremiah Muwenda, unser Barotse-Koch; John Raouthagall von den Bamangkwetsi, sein Gehilfe; Cheruyiot, ein Knipsigis-Träger aus Ostafrika; sein Dienstherr, Windham Vyan, ein alter Freund, der den weiten Weg über Land in einem kleinen Lastwagen zu uns gekommen war, um uns mit seinem bewährten Schießgewehr bei der NahrungsbeschafFung zu helfen; Charles Leonard, unser südafrikanischer Mechaniker und Tontechniker; Duncan Abraham, ein Schotte, unser unermüdlicher Kameramann; Dabe, ein zahmer Buschmann, der von einer Afrikaanerfamilie in der Wüste aufgezogen worden war und uns als Dolmetscher zur Verfügung stand; und Ben Hatherall, ebenfalls ein alter Freund, der schon bei mancher Wüstenexpedition mein Führer gewesen war. Nachdem die Reise durch die Wüste zu Ende war und die Reisegesellschaft sich zerstreut hatte, entdeckte ich jedoch, daß in einem gewissen Sinne die Reise noch gar nicht begonnen hatte. Ich sah mich gezwungen, eine neue Reise zu unternehmen, eine Reise in meine eigene Seele und in die Seele des entschwundenen Buschmanns. Da stand ich als Autor plötzlich vor einem Dilemma: sollte ich nicht die wirkliche von der geistigen Reise trennen und zwei gesonderte Berichte schreiben? Schließlich verwarf ich jedoch eine solche Trennung, weil sie keineswegs dem entsprach, was ich erlebt hatte. Wenn das, was ich mitteilen wollte, Wissenschaft gewesen wäre, Forschungsergebnisse oder die Studie eines Gelehrten, dann hätte ich nicht gezögert, aber ich bin für keine dieser Aufgaben qualifiziert. Ich kann für mich nur in Anspruch nehmen, daß ich vielleicht über eine einmalige Erfahrung verfüge und berechtigt bin, einen Versuch zu machen, zwar nicht Wissen aber die Erfahrung selber zu vermitteln. Ich habe endlich, so hoffe ich, erkannt, wie gefährlich und nutzlos es ist, einmal gefundene Wahrheiten verbessern zu wollen. So ist denn auch die Gestaltung dieses Buches nicht von der äußeren Handlung bestimmt worden, sondern einzig und allein durch die Art und Weise, wie mir die Erfahrung zuteil wurde. Es war eine ständige, immer wieder neue Begegnung. Das war für mich eine der bedeutsamen Begebenheiten dieser Reise, und ich fühle mich genötigt, sie zu respektieren. Aber selbst dann fanden meine Schwierigkeiten kein Ende. Als ich soweit war, daß ich Seele und Geist des Buschmanns ergründete, befand ich mich in der zwiespältigen Lage, nicht nur die Geschichte an sich erzählen, sondern sie im weiteren Verlauf auch auslegen zu müssen. Der Buschmann gebrauchte Bilder und Redewendungen, die ohne Auslegung dem zivilisierten Menschen unverständlich bleiben würden. Ich kann nicht für mich in Anspruch nehmen, daß mir dies gut oder vollkommen gelungen wäre. (…)

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Narrative Psychologie

Narrative Psychologie ist innerhalb der Psychologie ein methodischer Ansatz, der sich spezifisch auf die geisteswissenschaftlichen Wurzeln der Psychologie stützt. Die Narrative Psychologie versucht zu verstehen, in welcher Weise Erzählungen und Geschichten von Menschen für eine Sinngebung genutzt werden.

Narrative Psychologie geht davon aus, dass Menschen ihrem Leben Sinn und Bedeutung verleihen, indem sie Erlebnisse in Form von Geschichten und Erzählungen wiedergeben. Einzelne Lebensereignisse werden so nicht − etwa wie von selbst – miteinander verbunden betrachtet: Verbindungen und Plausibilität werden vielmehr erst im Prozess der Narrativierung vom Subjekt geschaffen. Ausgangspunkt für eine Erzählung sind weder die Fakten noch der Glaube daran, dass es wirklich so war, sondern die aktuellePräsenz des erzählenden Subjektes in Raum und Zeit.

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Narrative Psychotherapie

Niemand der sich täglich Selbst neu erschafft, ist deshalb „verrückt“. Vielmehr problematisch ist es, in einer Welt zu leben, die auf den rigiden Fortbestand einer gefestigten persona besteht. Die Spannung zwischen Selbstkompetenz- und Selbstauflösung aus- zu-halten, in der Forschungsarbeit nach Drs. Hal und Sidra-Hal Stone „Der Prozess des Bewussten Ich “ benannt, erfordert eine einzige Art der Stabilität, während sich, ansonsten alles in fortwährender Neubewegung befindet. Diese Stabilität beantwortet sich in der Frage nach dem Gravitationspunkt, die jeder für sich Selbst, als Agenz wählt. Wenn wir Liebe als Wille wählen, uns immer neu zu erschaffen, in Frage zu stellen und im Erzählen neuer Geschichten, die alte Tradition ehren und zugleich zu erneuern, dann sind wir im wahrsten Sinne Performanz-Künstler die an der Schwelle von Gewordenem und Noch- Nie-Dagewesenem unser Zuhause erschaffen, welches aus Innerer Kraft Ausrichtung, Zentrierung und Ruhe vermittelt, während Fäden kosmischer Intelligenz durch unser Wesen weben und unsere Träume bereichern. Möglicherweise, eine neue Form von Psychotherapie oder Magie, wohl eher aber, irgendwann das, was Menschsein bezeichnen wird, in Etwa so, wie sich die Ureinwohner von Terra Australis mit ihren Songlines ein gleichzeitiges Universum von Rückbindung an archaische Tradition und aktive Performanz durch die Handlung des Songlines-Singens selbst erzeugten. Schematismus in der Postpostmoderne also, oder einfach, Erzeuger neuer Wirklichkeiten? –

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Rewrite your story

Schreib deine Geschichte neu-  Mythen, Narratives Bewusstsein, Voice Dialogue, Traumarbeit. Gastgeber: Akademie für freie Bildungkunst „Everyone has a story. Your story consists of various chapters that span the course of your lifetime. Those chapters run the gamut from happy to sad, traumatic to transformational, and everything in between. Your stories are what make up who you think you are and it’s what determines how you show up in this world.Telling your story is something you do every day. You continually tell yourself the story in your own mind and other times you tell the story to others. Every conversation you have is, in some way, a reflection of a past experience. Your internal dialogue is infused with memories of things that happened before, and you’re either moving toward or away from recreating another version of that experience with nearly every thought you have, every word you say, and every action you take. „(The Chopra Center) Form: Voice Dialogue / Narrative Psychologie/ (Cordula Frei) und  Narratives Bewusstsein entwickeln durch Wortperformanz (Tom Amarque)

Beinhaltet: Einzelsitzungen, Schreibgruppe Schreibcoaching teilweise in der Akademie und nach Bedarf der einzelnen Teilnehmer online. Teil des Zyklus wird in Einzelbegleitung, der andere als Gruppe stattfinden. Termine geben wir deshalb bei Interesse und nach Anmeldung individuell bekannt.

Weitere Dozenten: Alexander Graeff, Schriftsteller und Philosoph; lebt und arbeitet als freier Autor und Dozent für Ästhetik, Ethik und Pädagogik in Berlin und Tom Amarque, Autor, Publizist , Verlagsleiter. Einführung in Wortperformanz und Narrative Psychotherapie: Michael White /on vimeo Postmodern therapists do not believe in “essences.” Knowledge, being socially arrived at, changes and renews itself in each moment of interaction. There are no prior meanings hiding in stories or texts. A therapist with this view will expect a new and hopefully more useful narrative to surface during the conversation, but will see this narrative as spontaneous rather than planned. The conversation, the the therapist is its author.

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Bei den Ahnengeistern

„No, it is not a fear of making a commitment. It is a fear of facing death. If a man wants to love a woman, he has to be willing to die. He must be willing to go through the life/death/life cycle. I think it’s a misnomer to despair over the lack of commitment on the part of men, because there are plenty of women who will not commit their true self to a relationship. They make a commitment of the false self to the relationship. Some men are not to ready pursue that and wonder why things don’t feel quite right.“

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